Dein Stärkenbaum – Vorlage für den Unterricht
Die eigene Resilienz lässt sich stärken: Dafür hilft es, persönliche Stärken, Kraftquellen und Ziele klar zu definieren. Mit dem Stärkenbaum können Lehrkräfte den Schülerinnen und Schülern helfen, ihre Fähigkeiten optimal einzusetzen.
Autor/in: Julia Frese (Raufeld Medien)
Datum: 08.05.2026
Zeichnet einen Baum mit Wurzeln, einem Stamm, Ästen, Blättern, Früchten und der Sonne. Nutzt dafür ein Blatt Papier oder die Tafel. Alternativ könnt ihr auch eine digitale Variante erstellen.
Schreibt in die Wurzeln, welche Erfahrungen, Talente oder positiven Charaktereigenschaften euch besonders auszeichnen. Beispiel: „Ich kann gut zuhören.” oder „Ich bin sportlich.”
In den Baumstamm könnt ihr schreiben, wie ihr eure Stärken im Alltag aktiv nutzt. Beispiel: „Ich helfe meinen Freunden oft mit guten Ratschlägen.“ oder „Ich kann gut Fußball spielen.“
In die Äste und Blätter schreibt ihr, bei welchen aktuellen Zielen euch eure Fähigkeiten und Stärken helfen. Beispiel: „Mein Freund fühlt sich dank meiner Ratschläge besser.“ oder „Ich helfe meinen Mannschaftskollegen, mehr Tore zu schießen.“
Die Früchte des Baums symbolisieren Erfolge, die ihr mit euren Stärken errungen habt. Beispiel: „Ich habe eine Urkunde für mein soziales Engagement gewonnen.“ oder „Wir haben das letzte Fußballspiel gewonnen – dank meinem Einsatz.“
Welche langfristigen Ziele und Zukunftsvisionen habt ihr, bei denen euch eure Fähigkeiten helfen können? Schreibt sie in die Nähe der Sonne. Beispiel: „Ich möchte gern einen Beruf ergreifen, in dem ich Menschen helfen kann.“ oder „Ich möchte in die nächsthöhere Fußballmannschaft aufsteigen.“
Schaut euch euren persönlichen Stärkenbaum regelmäßig an: Wo muss etwas verändert werden, wo ist etwas hinzugekommen? Fragt euch auch, was ihr braucht, damit eure Wurzeln gut versorgt sind. Was könnt ihr tun, um euch wohlzufühlen und aufzutanken und dann euer volles Potenzial zu entfalten?
*Quelle: Angelehnt an das Züricher Ressourcen-Modell