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Schulkinder über die Gefahren des Toten Winkels aufklären

Damit Kinder sicher zur Schule kommen, müssen sie über Risiken im Straßenverkehr Bescheid wissen – das gilt insbesondere für den Toten Winkel, der immer wieder zu schweren Unfällen führt. Diese Broschüre unterstützt Erziehungsberechtigte und Lehrkräfte in der Verkehrserziehung.

Autor/in: Isabel Ehrlich (Raufeld Medien)

Datum: 19.06.2026

Schulkinder über die Gefahren des Toten Winkels aufklären
Vor allem neben Lkw sind die Risiken, im Toten Winkel nicht gesehen zu werden, groß. © ulrikebahl.de/ Raufeld

Ein Radweg führt über eine Kreuzung, die rechtsabbiegenden Autos müssen eigentlich warten – doch sehen sie die Kinder auf den Fahrrädern wirklich? Gerade im entscheidenden Moment kann der sogenannte Tote Winkel die Sicht verdecken. Fährt ein Fahrzeug dann einfach los, wird es gefährlich. Zum Tag der Verkehrssicherheit am 20. Juni 2026 lohnt sich umso mehr ein Blick in die DGUV Information „Der Tote Winkel: Gefahr erkannt – Gefahr gebannt“.

Was genau ist der Tote Winkel und warum ist er so gefährlich?

Der Tote Winkel beschreibt Bereiche rund um ein Fahrzeug, die Fahrende nicht oder nur schlecht einsehen können. Möchte ein Kind – wie eingangs beschrieben – die Straße überqueren und wird dabei von einem rechtsabbiegenden Fahrzeug gekreuzt, kann es sich in genau diesem schlecht einsehbaren Bereich des Fahrzeuges befinden. Personen auf dem Rad oder zu Fuß können sich nicht darauf verlassen, dass die Fahrzeugführenden sie bereits auf dem Weg zur Kreuzung gesehen haben. Deswegen ist besondere Vorsicht gefragt.

Immer wieder führen Unachtsamkeit, unvorhergesehene Situationen oder die fehlende Sensibilisierung für die Gefahren des Toten Winkels zu schweren oder gar tödlichen Unfällen. Auch moderne Technik, die vor allem in Lkw genutzt wird – etwa Kamera-Monitor-Systeme – kann das Risiko zwar reduzieren, aber nicht vollständig ausschließen.

© ulrikebahl.de/ Raufeld

Wie kann Verkehrserziehung zum Toten Winkel funktionieren?

Die DGUV Information liefert kindgerechte und direkt umsetzbare Impulse, die Erziehungsberechtigte zu Hause und Lehrkräfte in der Schule einsetzen können.

Zentrale Learnings für Kinder sind:

  • Verlasse dich nicht darauf, dass Fahrzeuge auch wirklich anhalten – selbst wenn du Vorfahrt hast
  • Meide an Kreuzungen den Gefahrenbereich vor und hinter dem Fahrzeug,
  • Halte stattdessen genügend Abstand zu Fahrzeugen an Kreuzungen und tritt am besten ein paar Schritte zurück, wenn du merkst, dass sich das Fahrzeug nähert
  • Insbesondere Lkw und andere große Fahrzeuge schneiden Kurven enger und können beim Abbiegen gefährlich nah kommen

Zum Weiterlesen:

Hier geht es zur DGUV Information 202-020 „Der Tote Winkel: Gefahr erkennt – Gefahr gebannt“

Viele weitere Tipps und Impulse zur Verkehrserziehung in der Schule finden Sie auf der Webseite von pluspunkt (einfach oben rechts bei der Lupe den Suchbegriff „Verkehr“ eingeben)

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