Suche
Beliebte thematische Schlagworte:
MINT-Bildung stärken – mit „Kinder erforschen Sicherheit und Gesundheit“
Meldungen

MINT-Bildung stärken – mit „Kinder erforschen Sicherheit und Gesundheit“

Eine sehr hohe Zahl der Neuntklässlerinnen und Neuntklässler wird nach ihrem Ersten bzw. Mittleren Schulabschluss wegen Kompetenzdefiziten in Mathematik und Naturwissenschaften nicht ausbildungsreif sein.

Autorin: Universum Verlag

Bild: © Adobe Stock, famveldman

Datum: 23.10.2025

Dieses alarmierende Resümee zieht der IQB-Bildungstrend 2024 des Nationalen MINT-Forums. Demnach verfehlen im Jahr 2024 im Fach Mathematik insgesamt knapp 9 Prozent aller Neuntklässlerinnen und Neuntklässler den Mindeststandard für den Ersten Schulabschluss. In der Teilpopulation, die mindestens den Mittleren Schulabschluss anstrebt (MSA-Population), verfehlen etwa 24 Prozent der Jugendlichen in Mathematik, 10 Prozent in Biologie, 25 Prozent in Chemie und 16 Prozent in Physik den Mindeststandard für den MSA. Schulen müssten dringend MINT-Kompetenzen und -Interessen stärken. Gegen den Lehrkräftemangel sollten gezielte Maßnahmen, etwa die Gewinnung von Quer- und Seiteneinsteigenden sowie der Einsatz digitaler Lehrmethoden, ergriffen werden.

Das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) verbindet Präventionsarbeit mit einer alltagsnahen MINT-Bildung durch das Projekt „Kinder erforschen Sicherheit und Gesundheit“: Einfache Experimente mit Unterrichtsmaterialien laden Kinder und Fachkräfte zum gemeinsamen Forschen ein. Das Projekt fördert so die Gefahrenkompetenz und ein Interesse an MINT-Themen. Das IFA bietet begleitend Seminare für pädagogische Fachkräfte an.

Zum Projekt „Kinder erforschen Sicherheit und Gesundheit“

Zum IQB-Bildungstrend 2024

Beliebte thematische Schlagworte: