Lehrkräfte sorgen sich um Kompetenzen der Generation ChatGPT
Das Schulbarometer 2025 zeigt: Lehrkräfte sehen KI kritisch, besonders wegen möglicher Einbußen bei Kommunikations- und Denkfähigkeiten. Dennoch erkennen 57 % Potenzial für personalisiertes Lernen.
Autorin: Universum Verlag
Bild: © Adobe Stock, Anchale
Datum: 09.09.2025
Deutschlands Lehrkräfte blicken skeptisch auf den Einfluss
Künstlicher Intelligenz (KI) im Klassenzimmer. Das geht aus dem
Deutschen Schulbarometer 2025 der Robert Bosch Stiftung hervor. Demnach
erwartet die Mehrheit durch Chatbot-Anwendungen wie ChatGPT überwiegend
negative Auswirkungen auf die Schülerschaft. Besonders gefährdet sehen
sie soziale und kommunikative Fähigkeiten (61 Prozent) sowie das
kritische Denkvermögen (60 Prozent).
Gleichzeitig erkennen fast ebenso viele das Potenzial für
personalisiertes Lernen (57 Prozent). Die repräsentative Studie
offenbart zudem deutliche Defizite im Umgang mit KI: 62 Prozent der
Lehrkräfte fühlen sich demnach unsicher, ein Drittel hat KI-Tools im
vergangenen Jahr beruflich gar nicht genutzt.Zur Umfrage