Bericht belegt Fachkräftemangel: MINT-Bildung soll gestärkt werden
Der MINT-Report 2025 zeigt 163.600 unbesetzte Stellen. Mit besserer Förderung, digitaler Bildung und qualifizierten Lehrkräften soll die MINT-Bildung gestärkt werden.
Autorin: Universum Verlag
Bild: © Adobe Stock, Xavier Lorenzo
Datum: 10.07.2025
Laut dem MINT-Report 2025 können aktuell 163.600 MINT-Arbeitsplätze nicht besetzt werden. Um Deutschlands Innovationskraft und Zukunftsprojekte zu sichern, will eine Allianz aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft mit Maßnahmen entlang der gesamten Bildungskette die MINT-Bildung stärken. Dazu gehören:
- Chancen im Bildungssystem verbessern: Zur Förderung von MINT-Kompetenzen sollen die frühkindliche Bildung, Ganztagsangebote sowie die Sprach- und Leseförderung gestärkt werden. Die Schulen benötigen hierfür zusätzliche Mittel.
- Digitale MINT-Bildung voranbringen: Die MINT-Bildung und Digitalisierung an den Schulen benötigen eine praxisnahe Unterstützung, zeitgemäße Ausstattung und verlässliche Kooperationen mit außerschulischen MINT-Angeboten.
- Qualität des Unterrichts sichern: Um eine zeitgemäße und praxisnahe MINT-Bildung zu gewährleisten, müssen mehr gut ausgebildete Lehrkräfte gewonnen werden. Zusätzlich sollen multiprofessionelle Teams ausgebaut werden, um Lehrkräfte – etwa bei der Umsetzung digitaler Konzepte – gezielt zu unterstützen.