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Gehirnerschütterung erkennen: Digitale Themenwoche für Lehrkräfte

Unfälle in der Pause oder im Sportunterricht können eine Gehirnerschütterung auslösen. Wie Lehrkräfte sie erkennen und richtig handeln.

Autor/in: Redaktion Raufeld

Datum: 20.10.2026

Gehirnerschütterung erkennen: Digitale Themenwoche für Lehrkräfte
© Anastasia Amraeva/ Adobe Stock

Noch bis zum 21. Oktober 2026 veranstaltet die ZNS-Stiftung eine Digitale Themenwoche zur Gehirnerschütterung. Sie steht unter dem Titel „Gehirnerschütterung? Erkennen – handeln – sicher zurück“. Anlass ist der bundesweite „Tag der Gehirnerschütterung“ am 20. Oktober. Die Kampagne richtet sich ausdrücklich auch an Lehrkräfte.

Unterschätztes Risiko im Alltag

Eine Gehirnerschütterung zählt klinisch zu den leichten Schädelhirntraumata. Trotzdem sollte sie nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Wird sie rechtzeitig erkannt und behandelt, heilt sie in den allermeisten Fällen folgenlos aus. Stürze und Zusammenstöße passieren auch im Schulalltag, etwa in den Pausen, im Sportunterricht oder bei Ausflügen. Lehrkräfte gehören deshalb oft zu den Ersten, die Anzeichen bemerken.

Ziel: konkrete Verhaltensänderung

Die Kampagne will nicht nur informieren. Vielmehr soll sie das Wissen der Öffentlichkeit über Symptome, Risiken und notwendige Schritte nach einer Kopfverletzung erweitern. Damit will sie zu frühzeitigem Erkennen und angemessener Versorgung in Alltag, Schule, Beruf und Sport beitragen.

Zudem soll das Verständnis für eine schrittweise Wiedereingliederung in Schule, Beruf und Alltag wachsen. So lässt sich eine vollständige Genesung ermöglichen und Folgeschäden werden vermieden.

Das erwartet Schulen in der Themenwoche zur Gehirnerschütterung:

  • Inhalte zur Funktionsweise des Gehirns und zu den Auswirkungen eines Schädelhirntraumas
  • Praxistipps zum Erkennen und richtigen Handeln, unter anderem mit dem K.E.K.S.-Test
  • „Return to“-Strategien für Schule, Beruf und Alltag, also Empfehlungen für die schrittweise Rückkehr in den Unterricht
  • Beiträge von medizinischen Expertinnen und Experten, Betroffenen sowie reichweitenstarken Influencerinnen und Influencern. Sie sollen das Wissen praxisnah und verständlich vermitteln und auch Schülerinnen und Schüler erreichen.

Über den „Tag der Gehirnerschütterung“

Der „Tag der Gehirnerschütterung“ findet seit 2023 jedes Jahr am 20. Oktober statt. Ins Leben gerufen wurde er im Rahmen der Initiative „Schütz Deinen Kopf!“ von der ZNS-Stiftung und der Concussion Clinic am LMU Klinikum München. Alle zwei Jahre gibt es zudem eine Themenkonferenz für medizinisches und therapeutisches Fachpersonal. Die nächste findet im Herbst 2027 in München statt.

Zum Weiterlesen:

Mehr Infos zur digitalen Themenwoche 2026 gibt es hier.

Wie richtig reagieren und handeln bei einer Gehirnerschütterung in der Schule? Die BG Kliniken geben Tipps.

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